Nächste Lesung: 14.10.21 um 19:30 Uhr bei der Online-Lesereihe allabendlichqueer

Weitere Infos hier

 

Video vom Podiumsgespräch beim Literaturherbst Heidelberg am 18.09.21

18.09.2021: Auftritt beim Literaturherbst Heidelberg

»Vielfalt Liebe. Vielfalt Literatur«

Podiumsgespräch
mit den Autor*innen Sabine Brandl, Stefan Hölscher, Christoph Klimke, Sofie Morin
Begrüßungsworte: Bürgermeister Wolfgang Erichson
Moderation: Veronika Haas, Journalistin

Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 18:30 Uhr
Kulturhaus Karlstorbahnhof | Karlstor. 1
Eintritt: pay what you can


„Was ist Liebe? Liebe ist, wenn man – ach was! Liebe ist Liebe“, sagte der deutsche Schriftsteller Erich Mühsam. Von Thomas und Klaus Mann bis zu Virginia Woolf, von Oscar Wilde zu Patricia Highsmith: Wo Literatur von der Liebe erzählt, erzählt sie seit jeher auch von Vielfalt, und nahezu mühelos macht sie dabei die oftmals verblüffende Gleichheit menschlichen Erlebens und Fühlens erfahrbar.
Über die Vielgestaltigkeit von Liebe, von Identität und Schreiben diskutieren vier Autoren und Autorinnen und nehmen dabei auch kulturpolitische und gesellschaftliche Fragestellungen in den Blick. Im Rahmen des Podiumsgesprächs geben sie überdies Kostproben aus eigenen Texten rund um die Liebe.

Anlässlich des Podiumsgesprächs wird ein bunter Büchertisch rund um die Vielfalt von Liebe und Literatur zum literarischen Stöbern einladen.


Eine Kooperation von Literaturherbst Heidelberg und Kulturhaus Karlstorbahnhof, Queerfestival


Sabine Brandl, geb. 1977 in München, schreibt seit ihrer Jugend Lyrik und Prosa. Sie interessieren insbesondere die Facetten zwischen Liebe und Freundschaft, erotischer Anziehung und tiefer innerer Verbundenheit. Sie beschäftigt sich gerne humorvoll mit Klischees und Vorurteilen, um damit einige Schubladen zu öffnen und ein positives Zeichen für die Vielfalt zu setzen. 2004 gründete sie den Künstlerverein REALTRAUM e.V., dessen erste Vorsitzende sie ist. Zahlreiche Veröffentlichungen von Kurzgeschichten und Gedichten in Anthologien und Zeitschriften. Überdies arbeitet sie als Herausgeberin für verschiedene Buchprojekte. Sabine Bradl hat u.a. die Anthologie Verzaubert. Mein Herz schlägt queer (Muc Verlag 2020) herausgegeben und mehrere Romane veröffentlicht, zuletzt „Sektflöte und Pommesgabel“ (Main Verlag 2020), ihr nächster Roman erscheint 2022. | Foto © Gisela Weinhändler

Dr. Stefan Hölscher, geb. in Hildesheim, lebt bei Heidelberg, arbeitet als Managementcoach, psychologischer Berater, Moderator, Sachbuchautor, Lyriker, Aphoristiker, Essayist und Literaturkritiker. Er hat Philosophie, Psychologie, Literaturwissenschaft u.a. studiert (Dr. phil., Dipl.-Psych., M.A.). Neben zahlreichen Buchpublikationen produziert er regelmäßig Beiträge für verschiedene Literaturmagazine und queere Medien. Er ist Gründer des Netzwerks queerer Lyriker*innen QueerL. Zusammen mit dem Solobassisten Michael Schneider bildet er das Duo Lyrik-Kontra-Bass. | Foto © privat

Christoph Klimke, geb. 1959 in Oberhausen, Studium der Germanistik und Italianistik in Bonn und Florenz. Heute lebt er als Schriftsteller in Berlin und Heidelberg. Er veröffentlicht Lyrik, Prosa, Essays, Theaterstücke sowie Opern- und Tanzlibretti. In regelmäßigen Abständen lebt er in Italien, hat Literatur aus dem Italienischen übersetzt. Seit Beginn der 1990er Jahre arbeitet er zunehmend für das Theater als Autor, Librettist, Dramaturg und schreibt Drehbücher für Dokumentarfilme. Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis Literatur des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin und dem Ernst-Barlach-Preis für Literatur. Zuletzt erschienen ist sein Lyrikband Das Alphabet des Meeres (Elfenbein Verlag 2019) | Foto © Christian Buck

Sofie Morin, geb. 1972 in Wien, hat Studien der Zoologie (Verhaltensforschung) und Philosophie sowie eine psychotherapeutische Ausbildung abgeschlossen und ist nach einigen Wanderjahren über Brüssel in Heidelberg gelandet, wo sie im öffentlichen Dienst arbeitet. Sie lebt mit ihren Kindern im Odenwald. In ihren Texten jongliert sie mit fremden und eigenen Welten, mutmaßlich – so sagt sie – des schieren Glücks wegen, am Leben zu sein. Rund 70 Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien. Lesen Sie ein Gedicht von Sofie Morin in der aktuellen Reihe Poesie unterwegs der UNESCO City of Literature Heidelberg. | Foto © Marcus Klump

Veronika Haas, Journalistin mit den Schwerpunkten Kultur, Reise, Dokumentation. Kuratorin von Kultur- und Bildungseinrichtungen, Mitorganisatorin des Literaturherbst Heidelberg-Festivals
Foto © privat

07.11.2020: Online-Buchpräsentation von "Verzaubert - mein Herz schlägt queer"

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Buchpräsentation leider nicht - wie ursprünglich geplant - im großen Saal des EineWeltHauses stattfinden und wurde in den virtuellen Raum verlegt. Hier findet ihr die Aufzeichnung:

 

 

01.10.2020: Veröffentlichung der Anthologie "Verzaubert - mein Herz schlägt queer"

Klappentext:

Die hier gesammelten Kurzgeschichten erzählen von der überraschenden Annäherung zweier Freundinnen bei Vollmond, dem Liebesglück nach einer Transformation und von einem Freud´schen Versprecher auf einer Party, der zu einer unbeabsichtigten Belustigung der Gäste führt. In den Gedichten wird die freie Partnerwahl gepriesen, beschrieben, wie Nachbarn auf ein frisch zu­gezogenes Männerpaar reagieren und auch das Thema Outing wird – mal humorvoll, mal ernst – aufgegriffen.

Die 54 Texte von 47 Autor*innen berühren, amüsieren, öffnen Schubladen und nehmen Sie mit auf einen Spaziergang durch die regenbogenfarbige Welt.

 

Ab jetzt hier erhältlich!

 

10.07.2020 um 19.30 Uhr: Livestream-Lesung

Ich las im Rahmen der Pride Week (München und Berlin) bei der queeren Lesereihe "allabendlich queer" aus meinem Roman "Sektflöte und Pommesgabel". Hier könnt ihr die Lesung noch einmal ansehen.

 

Hier findet ihr einen Bericht über die Lesung im PrideWeek-Blog des Münchner CSD:

 

Lesbische Lesung von Sabine Brandl bei „allabendlich queer“

 

 

Freitag, 10. Juli 2020 - Die 76. Lesung bei „allabendlich queer“ im Rahmen des offiziellen Pride-Programms der Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat den Bogen quer durch die Republik zu uns nach München geschlagen und begann nicht nur mit einem Grußwort an den CSD München, sondern auch mit einem Aufruf zur Unterstützung unserer Crowdfunding-Kampagne.

 

Sabine Brandl hat für die knapp 20 Teilnehmenden aus ihrem Roman "Sektflöte und Pommesgabel" vorgelesen, der eine lesbische Metalromanze erzählt rund um Alice, die nach einigen Jahren ihrer großen Liebe Joanna wiederbegegnet, und Jacky, ihrer neuen WG-Mitbewohnerin.

 

In der Lesung haben wir Alice und Jackie auf ein Metalfestival begleitet, wo beide das Konzert von Jackys Lieblingsband "Total Destruction" besuchen. Alle Fans grölen lauthals mit. Jacky erleben wir sowohl headbangend als auch in sich gekehrt, einmal sogar weinend bei einem Song, und Alice fühlt sich ein wenig verloren, manchmal bedrängt von den Crowdsurfern, die über sie hinweg getragen werden, bedrängt von der körperlichen Nähe fremder Menschen.

 

Freundschaft oder doch Liebe?

 

Sie kommt ins Grübeln: Von welchen Menschen würde sie sich umarmen lassen wollen? Plötzlich bekommt sie einen Tritt unters Kinn, wird ohnmächtig, wird aus der Menge gezogen, fühlt sich schwach und gleichzeitig geborgen von den Armen, die sie gerettet haben, nur um außerhalb der Menschenmenge festzustellen, dass es Jacky war, die sie mitgezogen hat. Alice und Jacky kommen sich näher, Jacky vergisst darüber den Auftritt ihrer Lieblingsband. Es gibt Berührungen, Nähe, Unsicherheit, Gefühlschaos.

 

Wir treffen Alice und Jacky am nächsten Festivaltag wieder. Es regnet stark, alles ist matschig, nass und dreckig, alle sind müde und kaputt. Beide sitzen im Auto auf dem Heimweg, Jacky ist eifersüchtig auf Alices große Liebe Joanna. Es kommt zum Streit, Tränen fließen, ein gesungenes Lied löst den Streit aus und ein anderes beendet ihn wieder.

 

In einer weiteren Szene hören wir von einer stürmischen Begegnung zwischen Alice und Joanna, wilden Emotionen, Erinnerungen. Eine Achterbahn der Gefühle und die große Frage kommt auf: Wie geht es weiter mit Alice, Jacky und Joanna? Die Auflösung dazu gibt es natürlich in "Sektflöte und Pommesgabel".

 

Nach der 30-minütigen Lesung gab es einen Austausch zwischen den Teilnehmenden über die soeben gehörten Passagen des Buches. Während durchaus Einigkeit darüber bestand, dass die geschilderten Szenen mitreißen, die Emotionen mitfühlen lassen und die Protagonistinnen neugierig machen auf mehr, gab es jedoch etwas Kontroversen zum Zitat: "Jeder liebt David Bowie".

 

Optimal für den verregneten Abend

 

Die Diskussion ging weiter zum Thema "Streitigkeiten im Auto" und der Frage: "Wäre die Auto-Szene in einem Hetero-Setting anders gelaufen?" Die Anwesenden streiften Erfahrungen mit Schlamm auf Metalfestivals, Lordi beim ESC, Klassik versus Metal, Netta, Dora Pesch bis hin zu ohnmächtigen Konzertbesucher*innen bei einem Michae-Jackson-Konzert.

 

Alles in allem also eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Veranstaltung im Rahmen der PrideWeek und obendrein als Online-Event optimal an einem verregneten Freitagabend.

 

Sandra Höstermann-Schüttler (Text)

 

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19.06.2020 um 19.30 Uhr: Livestream-Lesung

Ich las bei der queeren Lesereihe "allabendlich queer" aus meinem Roman "Sektflöte und Pommesgabel". Hier könnt ihr die Lesung noch einmal ansehen.

14.03.2020 Buchpräsentation von "Sektflöte und Pommesgabel" auf der Mini Queer Book Fair in Leipzig

 

Nachdem die Leipziger Buchmesse abgesagt wurde, organisierte der Main Verlag spontan eine kleine Buchmesse im Hotel Leipzig City.

 

Hier sind einige Fotos von meiner Lesung:

Und hier findet ihr das zugehörige Video.

 

 

28. Februar 2020

 

Erscheinungstermin des neuen lesbischen Liebesromans "Sektflöte und Pommesgabel" (Main Verlag)

 

Die Buchpräsentation findet auf der Queer Book Fair in Leipzig statt.

 

Zeit: 14.03.2020 ab 14 Uhr

Ort:  Hotel Ibis Leipzig City, Reichsstraße 17

 

Das Buch ist hier bereits vorbestellbar.

 

Klappentext:

Alice’ Liebesleben ist ein Chaos – nicht nur, dass sie nach acht Jahren ihrer großen Liebe Joanna wiederbegegnet, sondern auch die Anmeldung bei der Online-Partnerbörse Queer-Elite und ein unerwarteter Annäherungsversuch einer Mitbewohnerin aus der WG führen zu Turbulenzen.

 

Um sich vom Liebes-Trubel abzulenken, fährt Alice mit Jacky, der Neuen aus der WG, auf ein Metal-Festival, wo sich die beiden Frauen freundschaftlich näherkommen. Doch Alice bleibt weiterhin fixiert auf Joanna. Kann sie ihren Versprechungen trauen? Liegt das große Glück greifbar vor ihr? Oder wartet schon die nächste Enttäuschung auf sie?